25 Jahre Wilhelm und Helene Kaisen-Stiftung – die WKO gratuliert

(von Maria Paborn)

Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich am Sonntag auf dem Gelände der Wilhelm und Helene Kaisen-Stiftung zahlreiche Mitglieder sowie Freunde und Kooperationspartner der Stiftung, um deren 25jähriges Jubiläum feierlich zu begehen.

Die Wilhelm-Kaisen-Oberschule nutzte den Anlass nicht nur zum Gratulieren, sondern auch, um das Ergebnis einer Projektarbeit von Schülerinnen und Schülern der Schule vorzustellen, die sich unter der Leitung ihres Lehrers Alexander Chavès intensiv mit Wilhelm und Helene Kaisen befasst und im Rahmen ihrer Recherche auch Zeitzeugen interviewt hatten, die Wilhelm und Helene Kaisen persönlich kannten. Und so wurde nach einem Grußwort des Schulleiters, Oliver Seipke, feierlich eine Gedenktafel für Wilhelm und Helene Kaisen enthüllt, die ab der kommenden Woche in der Kaisen-Bibliothek der Schule zu finden sein wird. Die Tafel ist nur eines von zahlreichen Projekten, die die Wilhelm-Kaisen-Oberschule im Rahmen der Kooperation mit der Wilhelm und Helene Kaisen Stiftung bereits durchführte und noch plant, und so dankte Schulleiter Oliver Seipke in seiner Rede auch ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren. Mit einem Blick Richtung Politik fügte er hinzu, dass es nach der Erweiterung des Kaisen-Campus um die Helene-Kaisen-Grundschule nun Ziel sein müsse, “den Kaisen-Bildungscampus durch die Gründung einer gymnasialen Oberstufe zu vervollständigen”, um “Kindern und Jugendlichen in Huckelriede noch bessere Perspektiven bieten zu können”.

Bürgermeister Andreas Bovenschulte lobte in seinem Grußwort die Stiftung als “Ausdruck Bremer Gemeinsinns” und betonte u.a., dass die politische Arbeit Wilhelm Kaisens in Bremen durch zwei Grundhaltungen geprägt war: Zum einen durch “Zusammenhalt und Gemeinsinn über alle trennenden Dinge hinaus” und zum anderen durch eine stets lösungsorientierte Haltung getreu dem Motto Willy Brandts, der sagte: “Die beste Art, die Zukunft vorherzusagen, ist, sie zu gestalten.”

Diese Grundhaltungen Wilhelm Kaisens teilt auch die Wilhelm-Kaisen-Oberschule, wo sich Schülerinnen und Schüler, Kollegium und Schulleitung aufgemacht haben, ihre Zukunft aktiv zu gestalten.

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